Autofasten 2010


21. Januar 2009

Erfahrungsaustausch

Kategorie: Forum – admin – 13:43

Ohne Auto geht’s nicht sagen viele. Nur mit Auto geht’s nicht, sagen die Initiatoren der Aktion AUTOFASTEN. Unser Erdklima verträgt den Autoverkehr in den bekannten Ausmaßen nicht. Das heißt auch: Alternativen zum Auto suchen und ausprobieren, so wie es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion AUTOFASTEN tun. Wie sind ihre Erfahrungen mit diesen Alternativen? Was muss beachtet werden, wenn die notwendigen Wege nicht mit dem PKW zurückgelegt werden sollen? Gibt es bei Ihnen ein ausreichendes Angebot des Öffentlichen-Personen-Nahverkehrs? Wann haben Sie zum letzten Mal mit dem Fahrrad eingekauft? Oder zu Fuß?

Hier können Sie ihre Erfahrungen notieren und zu Beiträgen Anderer mitreden. Schreiben Sie auf, was Sie beim AUTOFASTEN erleben. Vom Wiedertreffen alter Bekannten an der Haltestelle oder in der Bahn. Vom guten Gefühl mal wieder mit dem Rad zu fahren und dabei sogar etwas für die Gesundheit zu tun. Vom unterwegs sein “per Pedes” und was man dabei erlebt. Vom freundlichen Busfahrer, der Ihnen den Weg erklärt hat. Aber natürlich auch von der Verspätung des Busses, der Bahn oder von fehlenden Verbindungen.

Das hier ist Ihre Möglichkeit zum Austausch von AUTOFASTEN-Erfahrungen! Machen Sie mit!

Wenn Sie Ihre Erfahrungen hier lieber nicht veröffentlichen wollen, dann finden Sie hier Kontaktpersonen der Aktion AUTOFASTEN, denen Sie  eine E-Mail senden können.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Einträge erst nach einer redaktionellen Überprüfung auf Spam freigeschaltet werden.

33 Kommentare »

  1. Ich freue mich schon auf die Zeit des Autofastens!

    Kommentar von Inge — 21. Januar 2009 @ 13:54

  2. Klar – da bin ich wieder dabei!

    Kommentar von altfried g. rempe — 22. Januar 2009 @ 11:49

  3. Es wäre schön, wenn die Politik in Zukunft genau so viel Engagement für den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs erkennen lassen würde wie zur Zeit für die Unterstützung der Autoindustrie. Ich denke, dass viel mehr Menschen auf ihr Auto verzichten würden, auch auf Dauer und nicht nur für die kurze Zeit des Autofastens, wenn die Verbindungen besser und preiswerter wären. Wenn aber das Benzin günstiger und zur gleichen Zeit die Fahrkarten teurer werden, fehlt für viele der Anreiz, auf Busse und Bahn umzusteigen. Dazu gehört dann doch eine gute Portion Idealismus, den die “Autofaster” wohl alle mitbringen.

    Kommentar von Bärbel Bubel — 23. Januar 2009 @ 11:33

  4. freue mich schon auf erfahrungsaustausch. ich habe übringes gesehen, dass es bei http://www.wer-kennt-wen.de auch eine diskussionsgruppe zum thema autofasten gibt.

    Kommentar von Joachim — 25. Januar 2009 @ 11:39

  5. Leute!
    Das ist totale Blödsin!
    CO2, die Menschen produziert haben, hat Einfluss auf Klima in der Höhe nur 0.2%
    Last Ihr sich nicht veräppeln.

    Kommentar von Alex Bee — 25. Februar 2009 @ 21:58

  6. Ja was denn nun? Auto kaufen um die Wirtschaft zu retten oder Auto stehen lassen um die Umwelt zu retten? Ach ja, Auto kaufen und stehen lassen! Und die Mineralölsteuer direkt an den Staat überweisen, um den auch noch zu retten. Ja nee, is klar.

    Kommentar von Alex — 26. Februar 2009 @ 08:47

  7. Well ech net sécher sinn,um lëtzebuergesche Site ze sinn dofir weider op Däitsch:

    Ich melde mich nicht zum Autofasten an,weil ich das eigentlich das ganze Jahr über praktiziere.Ich habe ein Jahresabonnement für den öffentlichen Verkehr,gehe kurze Strecken zu Fuß und fahre pro Jahr weniger als 6000 km.

    Sinnvoller als ein paar Wochen “fasten” fände ich es,wenn das Auto das ganze Jahr über sinnvoller,d.h. weniger benützt würde.Dem Klima und den Mitmenschen käme es auch sehr zugute,wenn bestehende Verkehrsregeln endlich von allen Fahrern eingehalten würden.Da denke ich besonders an Artikel 160-6 der Luxemburger Straßenverkehrsordnung,der besagt,dass man den Motor abstellen muss,wenn man nicht fährt.Tagtäglich erlebe ich Leute,die sich einfach über dieses Gebot hinwegsetzen:sie telefonieren,lassen den Motor laufen,sie warten auf jemanden,lassen den Motor laufen usw.
    Und das nicht etwa kurze zeit,sondern minutenlang,etliche bis zu einer Stunde!!Im Winter,weil sie es sonst zu kalt finden,oder um ihre Scheiben zu enteisen,im Sommer,weil ihnen sonst zu warm wird…

    Ist der Mensch denn nicht lernfähig??

    Kommentar von Denise Beffort — 26. Februar 2009 @ 13:21

  8. Die Verhältnisse sind in diesem Jahr sehr speziell. Wir befinden uns in einer schweren Weltwirtschaftskrise. Viele Betriebe, insbesondere Opel, ringen ums Überleben. Der Staat hat zwei Konjunkturprogramme aufgelegt, die die Wirtschaft ankurbeln sollen. Einige Ministerpräsidenten überlegen, wie sie die Arbeitsplätze bei Opel und den Zulieferern retten können.

    Die Initiatoren des Autofastens ficht das alles nicht an. Sie machen ihr Programm weiter, egal was um sie herum passiert. Dann sollte man auch konsequent sein und öffentlich verkünden, dass die Arbeitsplätze bei Opel egal sind, dass es ein Fehler ist, wenn der Staat über die Abwrackprämie versucht, den Autoverkauf anzukurbeln oder die Arbeitsplätze über staatliche Bürgschaften zu retten. Dann müssen Überkapazitäten in der Automobilproduktion durch Werksschließungen bei Opel beseitigt werden.

    Durch das Autofasten werden noch größere Überkapazitäten geschaffen. Warum sollte sich jemand ein neues Auto kaufen, wenn er feststellt, dass es auch ohne Auto geht – und genau dies ist ja der Zweck des Autofastens.

    Der Widerspruch zwischen dem Autofasten und der massiven Hilfe zugunsten der Autoindustrie ist offensichtlich. Wer für Autofasten ist, ist demnach auch für die Schließung der Opelwerke in Bochum, Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern. Na dann weterhin viel Spaß beim Autofasten. Und immer schön konsequent bleiben.

    Kommentar von Werner Mayer — 27. Februar 2009 @ 15:46

  9. Beim Lesen so mancher Kommentare habe ich mir verwundert die Augen reiben müssen; es gelingt einigen Zeitgenossen doch immer wieder, gute Aktionen noch schlecht zu reden (bzw. zu schreiben…)

    Gut, wer ein Jahresabo für den ÖPNV hat, der muss beim Autofasten kein Ticket gewinnen.
    Doch schon beim Ausrechnen der CO2-Ersparnis fängt die Sache an und wird lächerlich.
    Wer allerdings zwei Wochen Autofasten in Verbindung bringt mit Werksschließungen in der Autoindustrie, der glaubt wohl auch noch an den Weihnachtsmann.

    Wenn der Staat sämtliche Millionen, die der Autoindustrie zugedacht sind, in den Ausbau des ÖPNV investieren würde, dann wären alle Ortschaften in ein gut funktionierendes Streckennetz eingebunden und auch die Menschen auf dem Land könnten erfahren, wie gut es ohne Auto geht.
    Dann würden auch Arbeitsplätze geschaffen: zum einen bei den Verkehrsunternehmen und zum anderen in der Omnibusindustrie.

    Die Arbeitsplätze in der KFZ-Industrie sind ohnehin nicht zukunftsfähig, darüber muss sich jeder im klaren sein.

    Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, das Autofasten und dessen Initiatoren schlecht zu machen.
    Meine Familie nimmt schon seit Jahren daran teil und hat nur gute Erfahrungen gemacht.
    Ich kann die Teilnahme nur empfehlen!

    Kommentar von Jürgen Ehlen — 28. Februar 2009 @ 09:53

  10. Ich benutze jahraus, jahrein die öffentlichen Verkehrsmittel, gehe unzählige Kilometer zu Fuß und fahre nur Auto, wenn es unbedingt notwenig ist. Dies ist für mich ein selbstverständlicher kategorischer Imperativ, nichts Heldenhaftes, keine Entzugstherapie.

    Conclusio: Autofasten ist wie Sonstiges Ökofolklore pur, de l’art pour l’art. Es erinnert an die Sommerzeit, die in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts eingeführt wurde, um den Energieverbrauch zu mindern.

    Anscheinend findet der luxemburgische Minister Schiltz Autofasten toll. Wen wundert’s, denn meistens benutzt er für seine Weltreisen das Flugzeug. Und auf seine Dienstlimousine hat er meines Wissens auch nicht verzichtet.

    Und nach dem Fasten wird der Tanz auf dem Vulkan fortgesetzt.

    Kommentar von Arthur Feyder — 28. Februar 2009 @ 17:39

  11. Ich finde Autofasten kann ein guter Anfang sein, in einen nachhaltigeren Lebenswandel mit mehr Lebensfreude einzusteigen. Was die Arbeitsplätze anbelangt muss man hinterfragen, warum wir denn Auto fahren. Zumeist doch um Wegezeit und damit auch Arbeitszeit zu minimieren. Fällt dies nun weg müssen wir Mobilität zeitaufwändiger, das heißt arbeitsaufwändiger organisieren. Hieraus resultiert die Möglichkeit, endlich einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt aufzubauen. Wer sagt denn, dass dieser unbedingt ganz ohne motorisierten Individualverkehr ablaufen muss? Es ist sicher möglich Fahrzeuge zu entwickeln, die nicht in diesem unerträglichen Maß Ungerechtigkeit in der Welt hervorrufen und Lebensgrundlagen zerstören. Leider haben die Autobauer die seit Jahren bekannten Szenarien ignoriert. Damit sind sie allein Schuld an dem Verlust von Arbeitsplätzen! Ich kann doch nicht die Zukunft meiner Kinder zerstören, nur damit jetzt Menschen Arbeit haben, die ohne Probleme nachhaltig beschäftigt werden könnten, wenn die Verantwortlichen und wir Konsumenten uns nicht wie Dinosaurier im Porzellanladen verhalten würden. Einen kleinen Einblick, was wir im Moment durch unser klimaschädliches Verhalten zerstören gibt am 21.3.2009 Herr Lucio Gurango von den Phillippinen im Rahmen eines Vortrages von Misereor und BUND in Kaiserslautern, Hahnenbalz 29 um 16 Uhr, (mit Kinderbetreuung). Als Bauer in Äquatorialnähe muss er Heute mit dem kämpfen, was wir in unserer Verschwendung unnötig in die Welt bringen.

    Kommentar von Tobias Wiesemann — 2. März 2009 @ 21:42

  12. Hallo Leute,
    lasst Euch nicht weiter von den CO2-Hysteriker verrückt machen und ein schlechtes Gewissen einreden wenn Ihr mit dem Auto fahrt.
    Wenn man sich nicht für die Wahrheit interessiert, dann wird man zur Strafe von unfähigen korrupten Verbrechern regiert.
    Die globale Elite produziert keine Werte, sie manipuliert uns nur und profitiert von den Werten welche wir alle produzieren.
    Wir leben in einer Zuschauerdemokratie, wir dürfen nur zuschauen was die Mächtigen machen.

    CO2 hat einen Anteil von nur 0.03% an der Atmosphäre (laut Wiki) und der Mensch trägt dazu nur 5% bei (laut UNO Klimabericht), also nur 0.0015%. Dieser winzige Anteil an der Luft soll das Klima verändern? Schwachsinn!!!

    Die Behauptung der Klimahysteriker, das CO2 vom Menschen erwärmt das Klima, ist genau so absurd wie die Behauptung, wenn wir ins Meer pinkeln dann erwärmt sich der Ozean.

    Namhafte Klimaforscher aus USA, Europa und Japan haben schon vor Jahren erklärt, der Klimawandel auf der Erde wird sich wie schon seit Millionen von Jahren fortsetzen, ob wir Auto fahren oder nicht. Der Mensch kann das nicht beeinflussen.

    Was hätten wohl die Medien vor 10000 Jahren geschrieben als das Eis über Europa zu schmelzen begann. Bestimmt Weltuntergang. Das Eis ist fast weg und die Erde ist immer noch da.
    Deshalb fahre ich weiterhin sehr gerne und mit Vollgas auf der Autobahn weiter.

    Ich freue mich über jeden, der sein Auto zukünftig stehen lässt, wieder zurück zum Ochsenkarren und Wohnung ohne Heizung geht und damit unser Klima rettet.

    Kommentar von Reinhard — 3. März 2009 @ 01:00

  13. Es gibt ja wohl noch einen Mittelweg zwischen Vollgas auf der Autobahn und Ochsenkarren. Keiner will – denke ich – jemanden das Auto verbieten, ich finde es aber gut, zum Nachdenken anzuregen. Und das macht das Autofasten. Genauso wie in der Fastenzeit manche Leute über ihren Alkoholgenuss nachdenken, über das Fernsehen oder über Fleischessen.

    Kommentar von Peter — 3. März 2009 @ 20:03

  14. Merci fir d’Dokumentatioun, déi ech haut de moien kritt hun. Ech hu wëlles déi nächst Deeg iwerhaapt nët mam Auto ze fueren an haut an enger Woch geet et mam Bus an de Wantersport

    Kommentar von Jean-Claude Kaell — 6. März 2009 @ 14:23

  15. Ich faste weder um das Klima zu retten (diesen Nebeneffekt begrüße ich natürlich), noch um die Automobilindustrie zu ruinieren (ich habe nicht vor mein Auto abzuschaffen).
    Ich möchte die Zeit des Fastens bewußt nutzen um mein Verhalten zu überdenken und Neues auszuprobieren. Darin liegt für mich der Sinn des Fastens.

    Kommentar von Monika — 10. März 2009 @ 10:34

  16. Einen Monat Autofasten – einen Monat sich mehr Zeit nehmen wollen, können und müssen.
    Soeben komme ich von einer Sieben-Stunden-Tour zurück, die normalerweise gerade einmal die Hälfte der Zeit in Anspruch genommen hätte. Geringere Reisegeschwindigkeit, zusätzlich Gleisbauarbeiten mit Zugausfällen und Umleitung – ÖPNV-Stau sozusagen.
    Zur Besinnung kommen, mehr lesen, hauptsächlich im Zug; so man denn konzentriert dabei bleiben kann.
    Habe daneben viel erfahren, heute die komplette Wochenendplanung von vier Jugendlichen, per Handy ausgetauscht, eine telfonisch ausgetragene Ehekrise, daneben ein Gedankenaustausch, der für mindestens drei Beleidigungsprozesse beim Amtsgericht Stoff bieten würde, daneben natürlich den faszinierenden Schlagzeugpart von mindestens 20 Musikstücken à vier Minuten über MP3. Ob das Autofasten vielleicht auch für die 1. Klasse angeboten werden könnte – den Mehrpreis würde ich zu Gunsten von mehr Ruhe gerne noch einmal spenden – mit Ende 50 hätte man doch gerne auch etwas Ruhe und Bequemlichkeit.
    Geduld, Toleranz, bisweilen gute Nerven sind gefragt, dies alles so hinzunehmen. Fastenzeit eben, zu sich selbst finden, Verständnis für andere haben, anders denken.
    Ich schätze die Gespräche, manchmal nur einige Sekunden lang, die gelegentlich, wenn auch flüchtigen, freundlichen Blicke, Wahrnehmen des Lebens aus der ungewohnten Perspektive, genieße es Zeit zu haben, zu begreifen, dass man es sich eigentlich viel häufiger leisten könnte.
    Es wird wirken, das Autofasten – eine gute Idee, Lust auf Wiederholung.

    Kommentar von Herbert Schmitt — 27. März 2009 @ 18:38

  17. Ich möchte einen kleinen Bericht über meine Erfahrungen mit der Aktion “Autofasten” veröffentlichen, an der ich mich bereits seit nunmehr zehn Jahren beteilige. In diesem Jahr konnte ich mich wieder im Besitz eines gewonnenen “Autofasten-Tickets” erfreuen. Und so ging die Reise morgens durch die langsam erwachende Natur nach einem zwei Kilometer Fußmarsch bis zum nächsten Bahnhof los. Das Ticket hat mir dann Bus- und Bahnreisen ermöglicht, die mir viele neue Perspektive eröffneten, sowohl im städtischen, wo ich kleine Einkäufe erledigen konnte, als auch im ländlichen Bereich, in dem ich viele schöne Eindrücke sammeln konnte. Und das Gute daran war, dass dabei die Umwelt geschont wurde.

    Gisela

    Kommentar von Gisela — 16. April 2009 @ 20:01

  18. Super Post, macht immer Spass hier mitzulesen :)

    Kommentar von Rausch — 15. Mai 2009 @ 20:31

  19. Juhu hat sich doppelt gelohnt!! Nicht nur das Auto mal stehen lassen auch ein 2 Wochenticket gewonnen. SUPER!
    Bin nächstes mal wieder dabei und zwischendurch auch mal “ohne” unterwegs

    Kommentar von ralf — 19. Mai 2009 @ 22:33

  20. Ich merke gerade das ich diesen Blog deutlich öfter lesen sollte- da kommt man echt auf Ideen.
    Nikolaus Köln

    Kommentar von Weihnachtsmann Service — 7. November 2009 @ 21:22

  21. Also ich habe auch beim diesjährigen Autofasten mitgemacht und bin seither im Besitz einer Jahreskarte der SaarVV.
    In unserer Familie existierten vor der Aktion Autofasten noch 2 PKW´s, danach haben wir einen PKW abgeschafft und seither benutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel und mein Fahrrad.
    Allerdings muss ich anmerken dass es sehr ärgerlich ist, dass in den öffentlichen Verkehrsmitteln (Saarbahn) die Fahrradmitnahme morgens bis 9.00 Uhr kostenpflichtig ist und ab 9.00 Uhr kostenfrei.
    Den Sinn konnte mir bislang noch niemand plausibel erklären.
    Dies finde ich sehr traurig.

    Kommentar von Jupp Heidi Juppheida — 15. Dezember 2009 @ 12:40

  22. Verantwortung nicht an „Kopenhagen-Garderobe“ abgeben
    Saarland-Start der Aktion Autofasten in Neunkirchen

    Neunkirchen – Zum „Autofasten“ haben Vertreter des Bistums Trier und der Evangelischen Kirche im Rheinland am Aschermittwoch in Neunkirchen aufgerufen. Jeder Einzelne sei angesichts der von Menschen gemachten Klimaveränderung angefragt, seinen persönlichen Lebensstil klimaverträglicher zu gestalten, sagte der Neunkircher Dechant Hans-Joachim Gabriel bei der Eröffnung der diesjährigen Autofasten-Aktion in einem Bus der Neunkircher Verkehrs-Gesellschaft (NVG) auf dem Stummplatz. Für die kommende Fastenzeit seien alle Autofahrer eingeladen, den alltäglichen Gebrauch ihres Pkws zu überprüfen, nach klimafreundlicheren Alternativen zu suchen und diese in ihrem Alltag auszuprobieren. Die möglichen Alternativen zu Autofasten seien zahlreicher als zunächst vermutet und reichten vom benzinsparenden Fahren über das Bilden von Fahrgemeinschaften, die Benutzung von Bussen und Bahnen, Rad fahren oder bei kürzeren Entfernungen zu Fuß gehen.

    Die jetzt begonnene Fastenzeit sei für alle Christen eine Einladung, eingefahrene Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu überprüfen. Beim Autofasten gelte es, die Folge des eigenen Handelns für die ganze Schöpfung und die Mitmenschen zu bedenken. Anlass dazu bestehe aktuell genügend. Die katastrophale Klimaveränderung sei jedoch nicht nur eine ökologische Herausforderung, sondern auch ein Problem der globalen sozialen Gerechtigkeit. Unter den von den industrialisierten Gesellschaften verursachten Klimaveränderungen hätten vor allem die armen Länder des Südens zu leiden. Wer seine Verantwortung nicht an der „Kopenhagen-Garderobe“ abgeben wolle, sei nach der gescheiterten Weltklima-Konferenz umso mehr aufgerufen, seinen persönlichen Lebensstil zu überprüfen. Eine Möglichkeit dazu sei die von den Kirchen initiierte Aktion Autofasten. Gabriel dankte dem Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV) für die Bereitstellung von 200 Zwei-Wochen-Netztickets, die unter den angemeldeten Autofasten-Teilnehmern aus dem Saarland verlost werden.

    Superintendent Wolfgang Struß vom Kirchenkreis Ottweiler stellt eine neue Beteiligungsform an Autofasten vor. Autofahrer, die auf ihren Pkw angewiesen sind, sind dabei zu einer freiwilligen Kohlendioxid-Abgabe pro Fahrtkilometer eingeladen. Diese Summe soll dann für ein Klimaschutzprojekt von Brot für die Welt in Bangladesch gestiftet werden. Das Projekt in Bangladesch wird von der Aktion Autofasten in deren Internetauftritt auf vorgestellt. Dort gibt es auch einen einfachen Kohlendioxid-Rechner. Struß wies darauf hin, dass zu einem positiven „Klima-Wandel“ einen entsprechenden „Lebens-Wandel“ gehöre.

    Pascal Koch, Geschäftsführer der NVG und Mitglied der Geschäftsführung des saarVV lud alle Autofasterinnen und Autofaster ein, die Alternativangebote des Öffentlichen Personennahverkehrs auszuprobieren. Die 200 gestifteten Fahrkarten zur jetzt beginnenden Aktion seien eine Einladung die bessere Alternative zu Auto von innen kennen zu lernen.

    Kommentar von bipsaar — 18. Februar 2010 @ 17:06

  23. Wenn man sich persönlich besser fühlt, das Gewissen erleichtert und meint damit die Welt zu verbessern, hat dies sicherlich einen guten psychischen Nebeneffekt. Grundsätzlich ändern wird man mit Autofasten nichts, wenn man nicht seine allgemeine Einstellung ändert und umweltbewusster lebt.

    Kommentar von Luc — 22. Februar 2010 @ 09:27

  24. Schwachsinn.
    Die paar Kilometer die wir in Luxemburg zurücklegen werden gar nichts am Klima ändern, wenn das denn überhaupt stimmt mit dem Klimawandel….
    Wir zahlen Steuern für den CO2-Ausstoss den unsere Autos produzieren, aber niemand weiss genau wo dieses Geld hinfliesst.
    Sollen doch die Leute die unsere Steuergelder verwalten mal mit dem guten Beispiel vorangehen und ihre teuren spritfressenden Limousinen gegen Hybridautos austauschen, oder mit dem Zug nach BrÜssel tingeln.
    Mal kucken, dann lass ich mich vllt. überreden mein Auto einen Monat lang stehen zu lassen.
    Trotzdem wünsch ich allen Teilnehmern viel Spass beim Bus fahren.

    Kommentar von Reding Dan — 22. Februar 2010 @ 09:46

  25. BON DEPART

    Kommentar von jozzy-online — 26. Februar 2010 @ 06:22

  26. Tja, das Leben kann so einfach sein, mann muss nur glück haben.

    Kommentar von Tricks For — 1. März 2010 @ 23:47

  27. Autofasten ist ja gut und schön.
    Vielleicht würden wir auch mitmachen – wenn wir nicht auf dem Land wohnen würden – und, um zur Arbeit zu kommen, auf unsere Autos angewiesen wären.

    Mein Mann müsste stundenlang mit der Bahn und anschließend mit Bussen fahren, er fährt jeden Tag fast 100 km zu seiner Arbeitsstelle, leider sind diese Strecken mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht auf direktem Weg zu erreichen.
    Auch ich hätte große Probleme, ohne Auto meine Arbeitsstelle (es fahren morgens und abends Busse, aber in der anderen Richtung) zu erreichen.

    Schade, wir hätten gerne die Fahrräder gewonnen…

    Kommentar von Gaby — 3. März 2010 @ 19:05

  28. Ich mach schon seit 5 Jahren mit. Ich finde diese Aktion super. Allerdings muss ich anmerken, dass manchen der Wille fehlt. Sich in der Fastenzeit bewusst Zeit zu nehmen, erfordert gewisse Planungen.
    Über andere zu urteilen, ist einfacher als selbst etwas zu ändern.
    Allen die mitmachen wünsche ich viel Erfolg.

    Kommentar von Jeanette — 6. März 2010 @ 18:35

  29. Ja, Autofasten, warum nicht! So hab´ich mir gedacht…Letzten Freitagmorgen 05:36 nach der Nachtschicht in die S-Bahn Richtung Westpfalz gesetzt – dachte ich. Aber der erste Wagen fährt Richtung Südpfalz! Na, geschlafen hatte ich noch nicht, in Speyer ausgestiegen, zurück nach Limburgerhof gefahren und wieder – diesmal in die Richtige S-Bahn gesetzt…Eine Stunde später daheim als üblich.
    Da denk ich doch an Die (ehemalige Vorsitzende der ev. Bischofskonferenz) da, die mit einem VW Pheaton als Dienstwagen rumgefahren ist. Wasser predigen und Wein trinken – im wahrsten Sinne des Wortes.

    Kommentar von Robert — 7. März 2010 @ 20:41

  30. Ich beteilige mich in diesem Jahr zum ersten Mal an der Aktion und fahre seit 1 Woche Bus. Es war spannend und ich habe in dieser Woche bereits vieles erlebt – der aggressive Fahrstil eines Busfahrers, völlig überfüllte Busse morgens und verpasste Anschlusslinien.
    Auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen zu sein, bedeutet viel Geduld und gute Nerven, aber gerade dies sollte man ja in der Fastenzeit haben! Also mache ich weiter und bin auf die 2. Woche gespannt, ob es auch positive Erlebnisse geben wird.
    Vielleicht werde ich in Zukunft völlig auf mein Auto verzichten.

    Kommentar von Beate — 12. März 2010 @ 09:21

  31. Es handelt sich beim Autofasten um eine von vielen guten Aktionen im Bereich Energiesparen und hoffentlicht veranlasst sie auch ein Umdenken im Bereich nachhaltige Mobilität. Die reele Einsparung an Kohlendioxyd wird sicherlich gering sein. Ich hoffe jedoch, dass durch solche Aktionen wie dieser, immer mehr Menschen ihr Auto nur noch benutzen, wenn die Fahrten mit dem öffentlichen Transportmittel sich aus einem trifftigen Grund nicht machen lassen. Ich habe seit 10 Jahren ein Monatsabo fürs gesamte luxemburgische Netz und fahre öfters mit dem Rad zu Versammlungen in den Nachbarort.

    Kommentar von Georges T. — 12. März 2010 @ 10:21

  32. Autofasten seit über drei Wochen. D.h. den Weg zur Arbeit, 8 km, bewältige ich mit dem Fahrrad, ebenso Dienstgänge. Allerdings ist es nicht ganz durchzuhalten, wenn eins unserer 4 Kinder zu Terminen zu bringen ist. Da wir auf dem Land leben, ist die Verkehrsanbindung nicht sehr gut. Das Radfahren: Zugegeben: Es gab harte Tage, an denen es kalt war, Eis auf den Radwegen war, aber danach war der Stolz da, es dennoch geschafft zu haben. Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, stelle ich fest, dass ich wesentlich erholter bei der Arbeit ankomme. Das Fahrrad läßt mir Zeit zum Nachsinnen, mehr als die Fahrt mit dem Auto. Die Vögel höre ich. Der Einzug des Frühlings war mit allen Sinnen zu erleben. Wunderbar. Ein bißchen Niesel stört kaum mehr. Ich denke, dass ich verstärkt auf das Fahrrad zurückgreifen werde. Ich überlege mir auch, ob ich mir ein besseres Fahrrad zulegen soll. Na ja, vielleicht gewinne ich ja eines?! Darüber würde ich mich freuen. Allen Mitfastern npch schöne restliche Fastentage

    Kommentar von Jürgen Mock-Böhringer — 23. März 2010 @ 08:47

  33. Ich habe in diesem Jahr mal mehr einige Busverbindungen in Luxemburg – auch grenzüberschreitend – zu nutzen, hatte aber wohl gerade die falschen erwischt. Da ist schon Frust dabei, wenn man für 12 km (Eschdorf-Wiltz) 48´benötigt, weil sich die Busse laut Fahrplan um einige Minuten bei der Umsteigehaltestelle (Heiderscheid) verpassen und man dann mitten in der Pampa steht. Noch ärgerlicher zur Arbeitsstelle: laut Fahrplan ist der Anschlussbus eine, 1, Minute vorher abgefahren. Ich habe es einmal versucht und Blut und Wasser geschwitzt, da mein Bus auch noch einige Minuten Verspätung hatte – der andere Bus allerdings auch…Tja und ein Bus die Linie 407 Prüm-Ettelbrück ist noch nicht einmal an den Haltestellen angeschlagen…
    Manchmal sieht es aus, als wollten die Verantwortlichen gar nicht so richtig in die öffentlich mobile Gesellschaft umsteigen.
    Leider kann ich aus beruflichen Gründen zum Treffen nicht kommen, vielleicht kann jemand diesen Aspekt ja mit ansprechen.

    Andreas, lange Jahre im öffentlichen Transportchaos experimentierend

    Kommentar von Andreas — 24. März 2010 @ 21:16

Einen Kommentar hinterlassen